Hilfe in der Corona-Krise

Silbertelefon
Ein Gesprächsangebot für Ältere, die einfach mal reden möchten. Bundesweit verfügbar, täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz. (www.silbernetz.org)

Fit bleiben
Bewegung tut gut – gerade auch wenn wir viel Zeit zu Hause verbringen. Von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren finden Sie dazu und zu einigen anderen Themen hilfreiche Hörinformationen (Podcasts)

MDK – Medizinischer Dienst der Krankenkassen

Zum Schutz von pflegebedürftigen und vorerkrankten Menschen führt der MDK aktuell keine persönlichen Begutachtungen mehr durch, um eine Pflegebedürftigkeit festzustellen. Sowohl in Pflegeheimen als auch Zuhause. Es werden vorhandene Daten genutzt und telefonische Hilfe angeboten.

Die Einstufung in Pflegegrade erfolgt während der Kontaktbeschränkung auf Basis bereits vorliegender Informationen und des ergänzenden Telefoninterviews mit den Pflegebedürftigen bzw. ihren Bezugspersonen. Lesen Sie weiter unter: www.mds-ev.de

Tipps für Angehörige zum Umgang mit Demenzkranken
Die Alzheimer Gesellschaft Brandenburg bietet aktuelle Hilfe. Rufen Sie an unter Tel.: 0331/2734 61 11 –  Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 15 – 18 Uhr (bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter, er wird regelmäßig abgehört). Wenn Sie nicht durchkommen, senden Sie eine E-Mail: beratung@alzheimer-brandenburg.de

Für weitere Informationen:

Aktuelle Informationen Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Wie kann man sich schützen?

Die neuartige Lungenkrankheit, die durch das COVID-19-/Corona-Virus ausgelöst wird, kann bei Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen einen sehr schweren Verlauf nehmen. Bisher gibt es weder gezielte Medikamente noch eine Impfung dagegen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) haben Maßnahmen zusammengestellt, mit denen sich gefährdete Personen schützen sollten.

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie Ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype oder andere Anbieter aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Spazieren gehen und Bewegung an frischer Luft, z. B. im Wald stärken Ihre Abwehr.
  • Halten Sie bei Begegnungen immer den Mindestabstand (1,5 m) ein und tragen Sie -wo nötig - eine Mund-Nasen-Schutzmaske.